Wer ist eigentlich Sonja Lyubomirsky?

Sonja Lyubomirsky hat einen ganz besonderen Beruf: Sie ist Glücksforscherin. An der University of California in Riverside versucht Sie herauszufinden, was es mit dem Glück auf sich hat und wie jeder zu einem reichen, sinnerfüllten Leben finden kann. Lesen Sie hier mehr.
Frau gluecklich unter Regenschirm

Die „Queen of Happiness“

„Lyubomirsky“ ist russisch und bedeutet frei übersetzt „Liebe und Friede“. Diese Namensgebung scheint Lyubomirsky schon vom Tag ihrer Geburt an positiv gestimmt zu haben. Im Alter von neun Jahren emigrierte ihre Familie in die USA, wo aus der kleinen Sonja eine angesehene Professorin wurde. Sonja Lyubomirsky betont, dass das gar nicht so unüblich sei, denn gerade Emigranten zeichnen sich häufig durch ein Höchstmaß an Optimismus aus – sonst würden Sie die immensen Strapazen, die die Auswanderung in ein fremdes Land mit sich bringt, gar nicht auf sich nehmen. Dennoch ist sie ein lebender Beweis für ihre These, dass jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich ist. Zwar spielen auch die Gene eine große Rolle dabei, ob ein Mensch eher pessimistisch oder optimistisch durchs Leben geht, jedoch haben wir es laut Lyubomirsky zu vierzig Prozent selbst in der Hand, wie glücklich und zufrieden wir das Leben bestreiten.

So geht Lebensfreude: Vier Tipps zum Glücklichsein

Sonja Lyubomirsky hat die Ergebnisse ihrer umfangreichen Forschungsarbeit in vier Tipps zusammengefasst.

  1. Kaum ein Gefühl ist so individuell wie die Lebensfreude. Das bedeutet auch, dass jeder Mensch selbst entscheidet, was ihn glücklich macht.
  2. Die Welt ist so reich an Möglichkeiten wie nie zuvor. Wer weiß, wie er diese Möglichkeiten richtig nutzt und dabei positiv durchs Leben geht, ist in allen Bereichen erfolgreicher.
  3. Es ist unerlässlich, seine eigenen Lebensziele möglichst genau zu definieren, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
  4. Humor, Optimismus, Großzügigkeit und Aufmerksamkeit gegen über Freunden und der Familie sind die Werte, die unser persönliches Glück letztendlich steigern.

Jeder ist seines Glückes Schmied

Die Glücksforscherin Sonja Lyubomirsky stellt keine komplizierten Thesen und Formeln auf, die für den Laien unverständlich sind. Stattdessen fasst Sie die Ergebnisse Ihrer Forschungsarbeit in griffigen, leicht umsetzbaren Tipps zusammen, mit deren Hilfe jeder seine Lebensfreude selbst steigern kann.

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Romantik und Luxus: Mit der NKL-Lotterie in See stechen

Am 1. Oktober startet die NKL-Klassenlotterie in ihre 133. Runde. Bis zum 31. März 2015 geht es täglich wieder um Gewinne in Millionenhöhe, steuerfreie Extra-Einkommen und attraktive Sachpreise. Besonderes Highlight: Am 14. Oktober werden 300 Kreuzfahrten im Wert von jeweils 12.000 Euro verlost.
Ehepaar auf Boot verliebt

Zwischen Entdeckungsreise und Wellnessurlaub

Mehrere Ziele sind im Lostopf der NKL-Lotterie. Eine der Reisen führt nach Vietnam. Erleben Sie an Bord der Silver Shadow die Metropolen Asiens. Per Flugzeug geht es zum Starthafen Honkong. Ein Privatchauffeur erwartet Sie dort und fährt Sie direkt zum Anleger. Von Honkong startet die Silver Shadow gen Vietnam. Lassen Sie sich auf der 9-tägigen Kreuzfahrt zu den traumhaften Ansichten der Bucht Halong entführen. Im früheren Saigon, heute Ho Chi Minh City, erleben Sie das Flair einer Stadt, die von vielen Kulturen geprägt wurde. Alte Dynastien hinterließen hier genauso ihre Spuren, wie die Zeit unter der französischen Kolonialmacht. Und auch die rasante Entwicklung, die die Stadt seit der Liberalisierung der Wirtschaft machen konnte, beeindruckt die Gäste. Die Reise endet dann im atemberaubenden Singapur. An Board erwartet Sie ein Luxusurlaub der Extraklasse, denn ein individueller Butler-Service erfüllt Ihnen kleine und auch größere Wünsche.

Warum in die Ferne schweifen

Ganz so weit weg sind die anderen Ziele der Kreuzfahrten nicht. Die zweite Reise führt Sie zu den Highlights im östlichen Mittelmeer. Zunächst können Sie sich nach einem Flug und dem Privattransfer ins Hotel in aller Ruhe noch Venedig anschauen, bevor Sie auf der Silver Spirit die Boardingcard vorzeigen. Von dort starten Sie zu einer 10-tägigen Kreuzfahrt zu den griechischen Inseln Korfu, Santorin und Lesbos und erleben zuletzt noch „Istanbul at Night“.

Die dritte Reise bringt Sie zu den Klassikern der Ostsee. Ihr Schiff, die Silver Whisper, ist mit allumfassendem Komfort ausgestattet, inklusive Butler-Service. Sie starten in Kopenhagen und laufen die Häfen von Danzig, Helsinki und Tallin an. In der Fahrt ist ein 3-tägiger Aufenthalt in Sankt Petersburg enthalten. Anschließend führt Sie die Reise nach Stockholm, der schwedischen Hauptstadt.

Mehr Erleben mit der NKL-Lotterie

Die NKL-Lotterie bietet Ihren Teilnehmern nicht nur satte Geldgewinne. Mit Traumreisen, hochwertigen Autos und sogar Häusern gehen kleine und große Träume in Erfüllung. Sichern Sie sich jetzt Ihr Los für die 133. NKL-Klassenlotterie und fiebern Sie mit um attraktive Preise.

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Die Deutsche Sportlotterie – Profiathleten soll geholfen werden

Diskuswerfer Robert Harting sorgte 2013 mit seiner Initiative zur Gründung der Deutschen Sportlotterie für viel Aufsehen. Einige Sportfunktionäre äußerten ihre Ablehnung, doch Harting und seine Mitinitiatoren hielten an dem Plan fest. Nun steht die Lotterie unmittelbar vor dem Start. Ziel: Die Einnahmen sollen ambitionierte Athleten finanziell besserstellen.
Zieleinlauf

Zuschüsse: Sportler sollen sich auf das Training konzentrieren können

Harting kritisiert schon seit Jahren, dass viele ehrgeizige Sportler unter finanziellen Problemen leiden. Sie erhalten von der offiziellen Sportförderung nur rund 300 Euro im Monat. Viele Olympiateilnehmer können sich deshalb selbst kurz vor wichtigen Wettkämpfen nicht vollständig auf die Vorbereitung fokussieren. Harting und Mitstreiter wie Box-Star Henry Maske und Fünfkämpferin Lena Schöneborn sehen darin den wesentlichen Grund, dass deutsche Athleten bei Olympiaden immer schlechter abschneiden. Sie wollen es aber nicht beim öffentlichen Anprangern der Situation belassen, sie wollen die Lage konkret verbessern: Dazu soll die Deutsche Sportlotterie dienen, die kürzlich vom staatlichen Glücksspielkollegium eine Genehmigung erhalten hat.

100 % der Erlöse fließen in die Sportförderung

Mit der Deutschen Sportlotterie etabliert sich die erste Lotteriegesellschaft, deren Überschüsse ausschließlich den Sportlern zugutekommen. Pro umgesetzten Euro werden knapp 30 Cent an die Athleten gehen. Über die genaue Verwendung entscheiden ein Beirat aus Gesellschaftern und Sportlern sowie die Deutsche Sporthilfe als anerkannte Institution der Sportförderung. Zugleich sichern sich alle Loskäufer die Chance auf attraktive Gewinne. Laut der Organisatoren beträgt der Höchstgewinn 500.000 Euro, bei Sonderziehungen können sich Hauptgewinner auf bis zu 2.000.000 Euro freuen. Ein Los kostet 2,50 Euro, die Teilnehmer bestimmen in den drei Kategorien Olympia-Farben, Olympia-Sportarten und Olympia-Medaillen ihre individuelle Gewinnnummer. Die Ziehungen finden jeden Freitag statt.

Losverkauf ab 12. September

Gegen starke Widerstände aus den Sportverbänden hat Robert Harting mit seinen Mitstreitern die Idee einer speziellen Sportlotterie realisiert. Alle Hürden wie die staatliche Genehmigung haben sie gemeistert, ab dem 12. September beginnt der Losverkauf über das Internet und über örtliche Verkaufsstellen. Die erste Ziehung will die Deutsche Sportlotterie am 26. September durchführen.

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Bitte nicht abheben: So reisen die Superreichen

Fliegen in der Economy-Class ist kein Vergnügen: Die Sitzreihen sind viel zu schmal, das Design ist eintönig und auch der Komfort lässt zu wünschen übrig. Von bequemen Sofas, modernsten Entertainment-Systemen und Sterne-Menüs profitieren hingegen die Superreichen…Tisch in einem Luxusflieger

Eine neue Zielgruppe für Flugzeughersteller

Die großen Namen im Flugverkehr, Boeing und Airbus, setzen immer mehr auf die Millionäre und Milliardäre dieser Welt und stellen erlesene Luxusmaschinen nach Wunsch her. Das tun sie zwar schon seit den 1990er Jahren – die wachsende Zahl der Superreichen gibt diesem Geschäftszweig jedoch eine ganz neue Bedeutung. Insbesondere in Russland leben viele Millionäre, die auch bei Flugreisen nicht auf Exklusivität verzichten möchten. Sie lassen sich Sofalandschaften und Kinos in die Maschinen bauen oder legen Wert darauf, dass sie während des Fluges von Spitzenköchen aus aller Welt bekocht werden – und die benötigen natürlich eine gut ausgestattete Küche, in der es an nichts fehlen darf. Das Potential, dass dieser Geschäftszweig bietet, ist so groß, dass Airbus eine Studie – die „Billionaires Study“ – in Auftrag gegeben hat, um den Reisegewohnheiten der Reichen auf den Grund zu gehen. Die Antwort: Auf Flexibilität, Privatsphäre und Individualität will keiner der Millionäre verzichten.

Service und Komfort auf höchstem Niveau

Airbus und Boeing fertigen leere Maschinen an, die anschließend nach den Vorstellungen ihrer reichen Fluggäste ausgestattet werden. Alternativ können die Millionäre auch ihre eigenen Innenausstatter hinzuziehen. Das Wichtigste: Die Flugzeuge können individuell angepasst werden, denn kein Superreicher ist wie der andere. So sieht die russische Geldelite keinen Anlass, zu verbergen, was sie hat: Ihr Reichtum soll sich durchaus auch an Bord widerspiegeln. Ob Mahagoni-Vertäfelung, Ledersessel oder King-Size-Bett – erlaubt ist, was gefällt. Der Preis ist dabei eher nebensächlich: Die Kosten für eine Boeing mit leerem Korpus belaufen sich auf etwa 80 Millionen US-Dollar. Wer einen ganzen A380 individuell gestalten möchte, muss bis zu 300 Millionen US-Dollar berappen.

Superreiche reisen individuell

Airlines spezialisieren sich zunehmend darauf, Multimillionären und Milliardären individuelle Service-Pakete anzubieten und ihre Ausstattungswünsche in die Tat umzusetzen. Ob King-Size-Bett, Spa-Bereiche oder die Bewirtung durch einen Spitzenkoch: Die Superreichen genießen auf Reisen einen Luxus, von dem Normalsterbliche nur träumen können.

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Wenn das Glück entscheidet: Losverfahren an Hochschulen

Beschränken die bundesweit agierende Stiftung für Hochschulzulassung und einzelne Universitäten die Studienplatzvergabe, kommt es auf Abiturnoten, Wartesemester oder auf die Ergebnisse von örtlichen Auswahlverfahren wie Vorstellungsgesprächen an. Bleiben Studienplätze frei, entscheidet dagegen häufig das Los.
Studenten feiern Abschluss

Die Studienplatz-Lotterien: Auf das Zufallsprinzip hoffen

Jedes Jahr bleiben nach den offiziellen Auswahlverfahren Zehntausende Studienplätze unbesetzt. Das liegt meist an Mehrfachbewerbungen: Viele Abiturienten bewerben sich zur Sicherheit an einigen Unis, bei mehreren Zusagen nehmen sie selbstverständlich nur eine an. Die restlichen Plätze verteilen die Stiftung für Hochschulzulassung und die einzelnen Universitäten an Nachrücker, oftmals gibt es aber dennoch mehr Studieninteressierte als freie Studienplätze. Die frei gebliebenen Plätze verlosen die Hochschulen vielfach. An diesen Lotterien können alle teilnehmen, einschließlich denen, die sich zuvor nicht offiziell beworben hatten. Das bietet Abiturienten, die bisher keine Zusage verzeichnet haben, eine weitere Chance. Diese Option interessiert auch diejenigen, die sich erst spät für ein Studium entscheiden und die Bewerbungsfristen verpasst haben. Zusätzlich dürfen alle diese Möglichkeit nutzen, die bereits einen positiven Bescheid erhalten haben, aber lieber an einer anderen Hochschule studieren würden. Sie gehen keinerlei Risiko ein: Die Zusage bleibt bestehen, die Teilnahme an einer Lotterie wirkt sich nicht negativ aus. Werden Bewerber gezogen, müssen sie nur ihre Immatrikulation an der anderen Hochschule zurückziehen.

Hochschulen organisieren Losverfahren unterschiedlich

Die Regularien der Lotterien bestimmen die Universitäten jeweils selbstständig. Differenzen finden sich zum einen bei den Bewerbungsfristen. Manche Hochschulen sammeln in den ersten Wochen des neuen Semesters die Teilnehmerdaten, also entweder Anfang bis Mitte Oktober oder Anfang bis Mitte April. Andere verlosen schon im Vormonat. Zum anderen unterscheidet sich die Art der vorgeschriebenen Bewerbung. Insbesondere drei Verfahren realisieren die Unis:

  • Anmeldung im Internet
  • Ausdrucken, Ausfüllen und Versenden eines Anmeldebogens, der zum Download bereitsteht
  • Formlos per Postkarte, auf der Teilnehmer nur ihre persönlichen Daten festhalten

Rechtzeitig über Formalien informieren

Möchten sich Studierende die zusätzlichen Chancen auf einen Studienplatz sichern, sollten sie bereits mehrere Wochen zuvor die jeweiligen Regeln bei den infrage kommenden Universitäten recherchieren. Bewerbungsfristen und Hinweise auf die Form finden sie auf den einzelnen Internetseiten der Hochschulen. Für einen Überblick über das Angebot empfiehlt sich zudem die gemeinsame Informationsseite der Stiftung für Hochschulzulassung und der Hochschulrektorenkonferenz, auf der viele Unis freie Studienplätze melden.

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Alles auf das Schwein! – Glücksspiel in Brasilien

Während das offizielle Glücksspiel in Brasilien staatlich kontrolliert und vorwiegend von Menschen mit zumindest mittlerem Einkommen betrieben wird, schätzen ärmere Bevölkerungsschichten das nicht legale Jogo do Bicho (Glücksspiel). Außer durch frei wählbare Einsätze besticht das Spiel durch seine leicht zu merkende Bildsprache. Den Gewinnzahlen liegen Tiersymbole zugrunde, wodurch sich auch der Name der auf der Straße durchgeführten Lotterie erklärt.

Zwei Ferkel spielen

Die Entstehung des Jogo do Bicho

Das Jogo do Bicho wurde 1885 von einem Zoomitarbeiter erfunden und diente dazu, dringend benötigte Gelder für den Tierpark aufzutreiben. Das Spiel besteht aus fünfundzwanzig Karten, von welchen jede mit einer Tierabbildung bedruckt ist.
Die Spieler können so auf einen von 25 Tiernamen wetten, von denen jedes Tier mit je vier aufsteigenden Zahlen belegt ist – der Strauß mit den Ziffern 1, 2, 3 und 4, der Hund mit 17, 18, 19 und 20, der Affe mit 65, 66, 67 und 68 oder die Kuh als Schlusslicht mit 97, 98, 99 und 00. Die Tiere sind dabei nach alphabetischer Reihenfolge sortiert.

Die Durchführung des Spieles

Der Mitspieler trifft beim Jogo do Bicho den ‚Cambista‘ genannten Losverkäufer auf der Straße. Die Gewinnzahlen werden öffentlich in der Nähe der Verkaufsplätze ausgehängt. Wer vier Gewinnzahlen richtig vorhersagt, gewinnt bis zum Vierzigtausendfachen seines Spieleinsatzes. Da das Spiel illegal ist, müssten anwesende Polizisten Einsätze und Gewinnauszahlungen eigentlich unterbinden. Diese schauen jedoch traditionell weg und ermöglichen somit die Durchführung der Lotterie. Verlosungen erfolgen üblicherweise zweimal am Vormittag und einmal am Abend. Einen guten und vor allem sicheren Gewinn mit dem Jogo do Bicho erzielen jedoch nur die Bicheiros, das sind die im Hintergrund bleibenden Geschäftsführer.

Und das Schwein?

Das Schwein (Porco) ist die achtzehnte Karte im Jogo do Bicho und als solche mit den Zahlwerten 69, 70, 71, 72 verbunden. Es gilt in Brasilien ebenso wie in Europa zu den traditionellen Glückstieren, so dass Lotterieteilnehmer an der Tierlotterie gerne die ihm zugeordneten Zahlen spielen.

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Plötzlich gewonnen – Und nun?

Frau freut sich ueber Geld
Erfahren Lotterie-Teilnehmer von einem hohen Gewinn, bricht Freude aus. Doch schnell nach dem ersten Jubel sollten sie sich mit der Frage beschäftigen, wie sie mit dem überraschenden Reichtum optimal umgehen. Manche Gewinner handeln stattdessen unvorsichtig, das führt meist zu fatalen Folgen.

Lotteriegewinn besser für sich behalten

Vermögen weckt Missgunst und Gier. Das sollten Sie sich bewusst machen, wenn Sie einen hohen Gewinn verzeichnen. Je mehr Menschen von Ihrem Glück wissen, desto mehr negative Konsequenzen kommen auf Sie zu: Geläster, Bettelbriefe, windige Finanzberater. Das alles meiden Sie, wenn Sie nur wenige Menschen ins Vertrauen ziehen. Erzählen Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner, Ihren Kindern, Eltern und vielleicht Geschwistern und sehr guten Freunden von Ihrem Gewinn. Alle anderen müssen davon nichts wissen. Schließen Sie auch aus, dass sich Ihr plötzlicher Reichtum auf anderem Weg verbreitet. Eine Gefahrenquelle liegt zum Beispiel in den Mitarbeitern einer örtlichen Filialbank, trotz Bankgeheimnis dringen solche Informationen oftmals nach außen. Eröffnen Sie lieber ein neues Girokonto bei einer Bank, die über keine Zweigstelle in der Nähe verfügt. Zudem sollten Sie nicht sofort Ihren Job kündigen, teure Autos kaufen und eine Villa bauen. Bei so offensichtlichem Handeln würden viele ahnen, dass Sie in der Lotterie gewonnen haben.

In Ruhe die Verwendung des Vermögens überlegen

Ebenfalls wichtig: Nehmen Sie sich einige Wochen Zeit, um sich mit ihrer finanziellen Zukunft auseinanderzusetzen. Manche Millionen-Gewinner enden als Pleitiers, weil sie das Geld entweder mit Unvernunft ausgeben oder in riskante Geldanlagen investieren. Gönnen Sie sich lieber zu Anfang nur eine kleine Freude, etwa eine Reise. Den Rest des Gelds sollten Sie klug anlegen, dann bessern Sie Ihr verfügbares Einkommen dauerhaft durch die erwirtschaftete Rendite auf und sichern sich zugleich für den Ruhestand finanziell ab. Bevorzugen Sie Anlageformen, die sich durch ein hohes Maß an Sicherheit auszeichnen. Dazu zählen Festgeldkonten sowie konservative Aktien und Investmentfonds, die eine hohe Wertstabilität aufweisen.

Nach dem Gewinn nichts überstürzen

Ein hoher Lotteriegewinn ermöglicht Ihnen ein angenehmes Leben. Sie können sich aber nur langfristig darüber freuen, wenn Sie ausschließlich einen überschaubaren Personenkreis über den Gewinn informieren und das Geld vernünftig investieren. So verhindern Sie Belästigungen durch Neider und Betrüger und ein finanzielles Desaster durch zu schnelles Ausgeben oder zu riskante Geldanlagen.

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Wie die Produktion eines Autos durch eine Lotterie finanziert wurde

Heute wie gestern eine Herausforderung: Es gibt eine gute und kreative Idee, aber es fehlt das Kapital, um sie in die Tat umzusetzen. Dafür gibt es verschiedene Lösungsansätze: Crowdfunding ist heute eine gängige Methode, um die Öffentlichkeit für ein Projekt zu aktivieren. Lotterien sind eine andere Methode, sie dienten bereits im Mittelalter dazu, zur Finanzierung öffentlicher Bauprojekte beizutragen. Doch auch die italienische Autoindustrie hatte in den Fünfzigerjahren diese Einnahmequelle für sich entdeckt: Mit Hilfe einer Lotterie wurde die Produktion eines Auto-Klassikers finanziert.

Alfa Romeo Giulietta

Giulietta – ein ganz besonderer Prototyp

Alfa Romeo hat es in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts vorgemacht. Zwar konnte das Unternehmen im Rennsport große Erfolge verbuchen, die Kasse war dennoch leer. Die Umsetzung neuer Baupläne für die Giulietta geriet in Gefahr. Die Anforderungen des Massenmarktes konnten von etlichen etablierten Marken nicht umgesetzt werden, so dass sich das Feld der Konkurrenz erheblich ausdünnte. Alfa musste eine Finanzierungsform finden, die in kurzer Zeit viel Kapital freisetzte. Um das neue Automobil schmackhaft zu machen, legte die Firma eine Lotterie auf ­– eine ganz neue Art der Geldbeschaffung, waren doch bislang nur staatliche Vorhaben und Organisationen durch Lotterien unterstützt worden.

Mit dem Los zum eigenen Auto

Die Lose für die Lotterie waren sehr begehrt, schließlich gab es 1.000 Anwartschaften auf die Giulietta sowie als Hauptpreis eine Giulietta Berlina zu gewinnen. Die war der absolute Verkaufsschlager – ein eigenes Auto war in den Fünfzigerjahren der Inbegriff von Selbständigkeit. Und so konnte Alfa innerhalb kürzester Zeit den Ausverkauf der Lose und gut gefüllte Kassen verzeichnen. Damit man pünktlich wie geplant im Jahre 1954 den glücklichen Gewinner ermitteln konnte, wurde sogar die Coupé-Produktion vorgezogen. So schaffte es Alfa Romeo, den italienischen Markt zu erobern und von dort seinen Feldzug durch Europa und nach Amerika in Angriff zu nehmen.

Gemeinnützigkeit fördern mit einem Los der NKL-Lotterie

Auch heute noch werden viele gemeinnützige Projekte und Vereine über Lotterieüberschüsse finanziert. So profitieren unter anderem der Denkmalschutz und die Sporthilfe sowie viele weitere Organisationen von der Unterstützung durch die NKL-Lotterie. Und für die Teilnehmer gibt es neben den Geldgewinnen auch hin und wieder ein Auto zu gewinnen – auch das hat sich also nicht geändert.

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Der Traum von den Sternen – Wer darf ins All fliegen?

„Ich seh‘ den Sternenhimmel“ hieß es zu Zeiten der NDW. Etwas näher zu den Sternen wollte eine 49-jährige Magdeburgerin. Sie gilt als Gewinnerin eines Weltraumflugs, den eine Fast Food-Kette verloste. Doch ob sie wirklich fliegen wird, steht noch in den Sternen.

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Wer ist der wahre Gewinner?

Diese Frage konnte auch das Magdeburger Landgericht am 18. Juni noch nicht abschließend mit Sicherheit beantworten. Ein 43-jähriger Bekannter der Frau zog nämlich vor den Kadi, um den Flug für sich zu beanspruchen. Er sei der rechtmäßige Gewinner und wolle fliegen. Er hatte schließlich das Preisrätsel gelöst und an der Verlosung teilgenommen. Den Gewinn habe er dann an die Beklagte abgetreten – allerdings nicht ohne Absprachen. Da seine Bekannte ihren Teil der Abmachung nicht erfüllt habe, forderte er den Gewinn nun zurück.

Autos gegen All

Die Beklagte hatte dem Mann angeblich drei Autos und Alu-Felgen versprochen. Lediglich ein Auto sei unterdessen bei ihm angekommen. Da die Frau die ausstehenden Wagen nicht lieferte, verklagte er sie auf Rückgabe des Gewinns. Sechs Zeugen wurden zu diesem Umstand befragt. Dennoch konnte der Richter nicht entscheiden, wer von den beiden im nächsten Jahr abhebt. Bei dem Flug handelt es sich im Übrigen nicht um einen Space Shuttle-Flug oder gar eine Mondlandung. Der Gewinner oder die Gewinnerin fliegen in einem Raketenflugzeug mit 3,4-facher Schallgeschwindigkeit in knapp 100 Kilometern Höhe. Nach einer Stunde kehren sie schon zur Erde zurück. Bis zu einer Entscheidung des Gerichts ist noch offen, wer den Gewinn zum Mond schießen kann.

Gewinnchancen nutzen und Flug selbst finanzieren

Mit einem Los der NKL-Lotterie haben Sie täglich die Chance auf Millionengewinne und beeindruckende Sachpreise. Ein Flug ins All steht derzeit zwar nicht auf dem Gewinnplan, aber die eigene Südseeinsel lädt zum nächtlichen Bad im Sternenmeer ein. Ein Gewinn bei der NKL-Lotterie ermöglicht aber auch, den Stern auf der Straße zu fahren. So können auch Sie in Ruhe nach den Sternen greifen, ohne vor Gericht ziehen zu müssen.

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Deutschland, deine Reichen: Mehr als 1,1 Millionen Millionäre

Haben Sie heute schon einmal über den Gartenzaun Ihres Nachbarn geguckt? Steht da ein neuer Wagen der gehobenen Klasse? Wie kann der sich das leisten, fragen Sie sich. Vielleicht gehört Ihr Nachbar ja zu den 1,1 Millionen Millionären in Deutschland. Deutschland, deine Reichen: Mehr als 1,1 Millionen Millionäre

Deutschland auf Platz 3 im Club der Millionäre

Man mag es kaum glauben, aber unser doch relativ klein geratener Staat hat die dritthöchste Millionärsdichte weltweit. Auf Platz eins liegen unangefochten die USA. Rund 4 Millionen Menschen können hier über ein Vermögen von mehr als einer Million Dollar verfügen. Die Geschichte „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ scheint hier noch zu funktionieren. Die Japaner – Börsianer durch und durch – können mit 2,32 Millionen Millionären aufwarten. Dann kommt auch schon die Bundesrepublik mit 1,13 Millionen Millionären. Das heißt, dass gut jeder achtzigste Mitbürger hin und wieder dekadent Urlaub machen kann – vielleicht gehört Ihr Nachbar auch dazu.

Wie wird man hier reich?

Aktienprofis und Glückspilze gehören zu denjenigen, die ihr Vermögen im letzten Jahr erfolgreich vermehren konnten. Die Unternehmensberatungen CapGemini und RBC Wealth Management werten jährlich die Verteilungsentwicklung des Privatvermögens aus. Dabei gehen alle Vermögen von mehr als einer Million Dollar in die Auswertung mit ein. In ihrem World Wealth Report 2014 gehen die Unternehmen davon aus, dass das Gesamtvermögen aller Millionäre weltweit im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 52,6 Billionen Dollar gestiegen ist. In Deutschland erhöhte sich die Zahl der Millionäre um 11,4 Prozent. Steigende Aktienkurse und eine positive Entwicklung an den Immobilienmärkten gehören zu den Millionärsmachern. Doch auch das Glücksspiel scheint hierzulande den Traum vom großen Gewinn wahr zu machen: Auch Lotterien wie die NKL tragen ihren Beitrag zur Millionärszahl bei.

Überlegtes Vorgehen und Strategie bringen den Erfolg

Es zeigt sich immer wieder, dass besonnenes Handeln den größten Effekt erzielt. Nur wer sich ausreichend über Geldanlagen informiert und dieses Wissen mit der richtigen Intuition kombinieren kann, erzielt dauerhaft Gewinne am Finanzmarkt. Der Weg zum kleinen Vermögen führt indes immer noch über die tugendhafte Sparsamkeit. Wer in der Lage ist, fünf bis zehn Prozent seines Einkommens auf die hohe Kante zu legen, kann trotz derzeit geringer Renditeausssichten auf Dauer zu einer netten Summe kommen.

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